Am 30.05. war es soweit: Ein weiteres spannendes Highlight auf der Landesgartenschau 2026 (LGS26) stand an! Fast alle beteiligten Gärtnerinnen und Gärtner kamen wieder am selben Tag vor Ort zusammen, um die Beete von der Frühjahrs- auf die Sommerbepflanzung umzustellen.

Für uns startete das Wochenende bereits am Freitagabend. Gegen 20:00 Uhr kamen wir mit unserem Gespann – Camper und Anhänger, vollgepackt mit Arbeitsmaterial, frischen Sommerpflanzen und einem unserer beliebten Elektroflitzer – auf dem wunderschönen Campingplatz an und richteten uns für das Arbeits-Wochenende ein.

Die Herausforderung: Live-Verwandlung im Publikumsverkehr

Die Besonderheit bei der Aktion: Diesmal pflanzten wir mitten im vollen Publikumsbetrieb – und das an nur einem Tag! Pünktlich um 8:00 Uhr fiel für uns der Startschuss. Ab 9:30 Uhr öffneten sich die Tore für die Besucher, langsam füllte sich die Anlage, und vor allem in der Zeit von 11:00 – 14:30 war so richtig viel los im Erinnerungsgarten.

Genau das machte den Tag so besonders: Zwischen all den fleißigen Händen wuselten interessierte Besucher umher. Es entwickelten sich wunderbare, persönliche Gespräche. Wir durften unglaublich viel Lob für unsere Arbeit entgegennehmen, und für die Gäste wurde der enorme Aufwand, der hinter einer solchen gärtnerischen Gestaltung steckt, einmal live und hautnah sichtbar.

Als um 17:45 Uhr das Werk vollbracht war, alles Werkzeug verstaut und die Wege gefegt waren, sah es aus, als wäre nichts gewesen – fast so, als wären die neuen, prachtvollen Sommerbeete einfach wie von Zauberhand herbeigeflogen.

Ein Lob vom Nachbarhandwerk und unsere Echeverien-Spezialität

Besonders gefreut hat uns der Besuch der Innungsmeisterin der Steinmetze. Sie würdigte die Arbeit von uns Gärtnern sehr – insbesondere das harmonische Zusammenspiel und die feinfühlige Anpassung der Pflanzen an die Grabsteine und Skulpturen sowie das großartige Teamwork aller Beteiligten.

Unsere Wolf-Kühnle Spezialität, eine bunte Vielfalt verschiedener Echeverien, fand sich alsbald überall und wurde auch vom Publikum auf unserem Elektro-Flitzer umringt. Mit dem leisen, flinken Gefährt durften wir über das Gelände der LGS26 flitzen. Auf jedem Meter zauberte der lustige und superleise Flitzer den Besuchern ein Lächeln ins Gesicht und zog neugierige Blicke an.

Gemeinschaft, „Cuppies“ und schwäbische Klassiker

Wie es unter Kollegen so ist, hatte fast jeder Gärtner wieder etwas mehr Pflanzen dabei als eigentlich benötigt. So entstand rasch ein munteres Tauschen, Fachsimpeln und ein wunderbares, gemeinschaftliches Gestalten der Beete. Einige der engagierten „Gärtner-Cuppies“ (unser Gärtner-Nachwuchs) waren wieder mit vor Ort und halfen tatkräftig beim Umpflanzen. Auch alle Gemeinschafts-Beete wurden umgepflanzt. Natürlich flankiert von unseren tollen Echeverien 🙂

Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls gesorgt – herrlich unkompliziert und regional: Statt eines großen Abendessens gab es diesmal eine Riesentüte frischer Butterbrezeln und mittags zur Stärkung den schwäbischen Klassiker schlechthin für die ganze Truppe: einen warmen „LKW“ (Leberkäsweckle).

Erschöpft, aber glücklich wieder zu Hause

Hinter uns allen liegt eine intensive und anstrengende Aktion. Schließlich stecken wir alle auch in unseren eigenen Betrieben gerade mitten in der arbeitsreichen Sommerbepflanzung. Umso stolzer sind wir auf das großartige Ergebnis und die tolle Gemeinschaft vor Ort.

Nach einer weiteren erholsamen Nacht auf dem Campingplatz haben wir am Sonntagvormittag alles wieder sicher verstaut und sind am Mittag wohlbehalten und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck wieder zu Hause angekommen.

Besuchen Sie uns doch bald auf der LGS26 und werfen Sie selbst einen Blick auf den frisch erblühten Erinnerungsgarten – wir freuen uns auf Ihr Feedback!


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